Tansania

Tansania: Safari im Serengeti-Nationalpark

SoGuide17. März 2026

Safari im Serengeti-Nationalpark

Tansania: Safari im Serengeti-Nationalpark

Die Serengeti ist einer der berühmtesten Nationalparks Afrikas. Neben Pirschfahrten gibt es dort jedoch noch viel mehr zu erleben. Mit seiner reichen Tierwelt, den weiten, mit dornigen Akazien bewachsenen Ebenen und den Flüssen voller Krokodile und Flusspferde entspricht dieser Park oft dem Traumbild einer afrikanischen Safari.

Eine Herde Flusspferde im Fluss Die Serengeti gehört unter anderem zum erlesenen Kreis der „Sieben Naturwunder Afrikas“. Sie ist Schauplatz der größten Landtierwanderung der Welt mit etwa 2 Millionen Tieren. Doch abgesehen von der Großen Migration beherbergt der Park auch die weltweit dichteste Löwenpopulation sowie alle „Big Five“ und fast 500 Vogelarten.

Was ist die Serengeti?

Der Name Serengeti stammt vom Massai-Ausdruck „siringet“, was so viel wie „endlose Ebenen“ bedeutet. Der Serengeti-Nationalpark liegt im Norden Tansanias und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 15.000 km².

Der Begriff Serengeti wird im Allgemeinen speziell für den geschützten Nationalpark verwendet. Das Ökosystem der Serengeti – definiert durch die Wanderroute der Gnus – ist jedoch in Wirklichkeit viel größer (30.000 km²). Es umfasst mehrere weitere Reservate und Parks, darunter das Ngorongoro-Schutzgebiet und den Masai-Mara-Nationalpark in Kenia.

Die Gnuwanderung im Serengeti-Park

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Serengeti ist eine der Regionen Tansanias, die das ganze Jahr über besucht werden kann; allerdings sollte man die starken Regenfälle im April und Mai möglichst vermeiden.

Hier finden Sie einen groben Überblick über die vier Abschnitte der Serengeti und was Sie dort erwarten können:

Ein Krokodil im West-Serengeti-Park Die Region der südlichen Ebenen der Serengeti ist leicht zugänglich und bietet von Dezember bis etwa März einen idealen Ort, um die Herden zu beobachten. Besonders interessant ist die Zeit der Geburten im Februar. In der Trockenzeit ist die Tierwelt jedoch im Allgemeinen deutlich spärlicher. Die Region der zentralen Serengeti und Seronera ist die meistbesuchte. Denn dort sind die Wildtierbeobachtungen das ganze Jahr über gut; außerdem bietet sie die größte Auswahl an Unterkünften, ist aber auch der am stärksten frequentierte Teil des Parks. Die Region der westlichen Serengeti oder des Westkorridors bietet hervorragende Wildtierbeobachtungen. Und das das ganze Jahr über dank der Migration. Es ist auch ein idealer Ort, um Krokodile und Flusspferde im Grumeti-Fluss zu beobachten. Die Region der nördlichen Serengeti (Kogatende, Lobo, Loliondo) ist der am wenigsten besuchte und auch am weitesten entfernte Teil. Bietet aber auch einige der besten Camps und Luxus-Lodges des Landes. Sie haben die Möglichkeit, die Überquerungen des Mara-Flusses etwa im Juli und August zu sehen. Zudem bieten mehrere Camps im Norden Wandersafaris und Erlebnisse abseits der ausgetretenen Pfade an.

Wo kann man im Serengeti-Nationalpark übernachten?

Zwei Köche bereiten in einem Camp eine Mahlzeit zu Der Serengeti-Nationalpark bietet eine große Auswahl an Unterkünften, von öffentlichen Camps bis hin zu Luxus-Lodges. Während einige Camps feststehend und ganzjährig geöffnet sind, sind andere mobil und manche saisonal. Die größte Auswahl an Lodges findet sich in der Region der zentralen Serengeti, rund um Seronera. Bei Lodges sollten Sie Ihre Unterkunft rechtzeitig im Voraus buchen, insbesondere in der Hochsaison; bei öffentlichen Camps ist dies nicht unbedingt erforderlich. Zögern Sie nicht, Ihren SoGuide-Reiseleiter um Rat zu fragen!

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